Wer per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten an exter­ne Dienst­leis­ter wei­ter­gibt, muss die Vor­ga­ben zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung nach DSGVO ein­hal­ten. Die­ser Bei­trag erklärt, wann ein AV-Ver­trag nötig ist, wel­che Inhal­te gere­gelt sein müs­sen und wor­auf Sie bei Sub­un­ter­neh­mern und Sicher­heits­maß­nah­men beson­ders ach­ten soll­ten – inklu­si­ve Check­lis­te und FAQ.

Das Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz (NetzDG) ist ein deut­sches Gesetz, das seit dem 1. Okto­ber 2017 in Kraft ist und dar­auf abzielt, Hass­kri­mi­na­li­tät und straf­ba­re Inhal­te in sozia­len Netz­wer­ken effek­tiv zu bekämp­fen. Es ver­pflich­tet gro­ße Platt­for­men wie Face­book, Twit­ter und You­Tube dazu, rechts­wid­ri­ge Inhal­te schnell zu ent­fer­nen und regel­mä­ßi­ge Trans­pa­renz­be­rich­te über ihre Maß­nah­men zu ver­öf­fent­li­chen. Trotz sei­ner Zie­le steht das NetzDG in der Kri­tik, da es Beden­ken hin­sicht­lich der Ein­schrän­kung der Mei­nungs­frei­heit und der Pri­va­ti­sie­rung der Rechts­durch­set­zung auf­wirft. Das Gesetz wur­de mehr­fach novel­liert, um die Rech­te der Nut­zer zu stär­ken und die Trans­pa­renz zu erhöhen.